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TopTipp: Langfristig Energie und Geld sparen

Die steigenden Ölpreise belasten nicht nur die Autofahrer, sondern auch Hausbesitzer. Trotz kurzfristiger Schwankungen wird sich der Preis von Öl mittel- und langfristig auch weiterhin nicht entspannen. Spätestens vor dem Winter werde der Heizölpreis saisonbedingt noch weiter steigen, vermutet Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW. Jedoch rät er davon ab, jetzt bereits einen Wintervorrat anzulegen: "Damit würde die Preis-Rallye nur zusätzlich beschleunigt." Stattdessen solle man warten, bis sich der Markt wieder beruhigt hat und versuchen, den Energiebedarf insgesamt zu senken.

Durch eine Wärmedämmung von Dach und Wänden sowie einer Wärmeschutzverglasung in den Fenstern können bei älteren Gebäuden in der Regel zwei Drittel des Heizwärmebedarfs eingespart werden, rät die Energieagentur. Dies ergäbe bei einem Haushalt mit 100 Quadratmetern Wohnfläche eine Ersparnis von knapp 600 Euro pro Jahr. "Wenn man dazu noch einen neuen effizienten Heizkessel installieren lässt, kann eine Heizenergieeinsparung von bis zu 80 Prozent erreicht werden", so Hüttenhölscher weiter.

Bei einem Hausneubau sei es sehr sinnvoll, ein "Passivhaus" zu bauen. Dieses benötige durchschnittlich nur einen Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr im Gegensatz zu über 20 Litern bei bereits bestehenden Häusern. Mit einer solarthermischen Anlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung ließen sich zudem 60 Prozent der Erwärmungsenergie für Warmwasser einsparen.

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